Kofelgschroa

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D 2014 - Dokumentation / Buch und Regie: Barbara Weber / Kamera: Johannes Kaltenhauser / Produzenten: Johannes Kaltenhauser, Patrick Lange / 91 Min. / ab 0
Über sechs Jahre begleitet die Regisseurin Barbara Weber eine junge Band aus Bayern durch alle menschlichen und musikalischen Höhen und Tiefen. Von der Anfangszeit, dem Ringen um Stil und Ausrichtung der Band, den ersten Konzerten bis hin zum langersehnten Debütalbum „Kofelgschroa“, mit dem sie seitdem durch Deutschland tourt. Weber bleibt auch dabei, als die Band in einer tiefen Krise steckt, sich wieder zusammenrauft um dann endgültig durchzustarten.
Mit ihrem Dokumentarfilm KOFELGSCHROA. FREI. SEIN. WOLLEN. gelingt der Münchner Regisseurin Barbara Weber ein vielschichtiges und feinsinniges Langzeit-Portrait über vier Freunde, ihre Band und deren Geschichte: ein „Coming-of-Age-Film der besonderen Art“ (SZ).
KOFELGSCHROA. FREI. SEIN. WOLLEN handelt von der Suche nach Wahrhaftigkeit und Schönheit, Freundschaft und tiefen Gefühlen, Musik und Heimat. Der Film ist ein Lockruf der Freiheit, eine Vision von der Verlangsamung des Lebens und eine Verführung zur subtilen Anarchie!.
Kofelgschroa aus Oberammergau, das sind Matthias Meichelböck – Tenorhorn, Martin von Mücke – Helikontuba, Michael von Mücke – Flügelhorn und Gitarre, Maxi Pongratz – Akkordeon. Irgendwann im Jahr 2007 als „Kofelmusik“ gegründet und nach dem Oberammergauer Hausberg, dem Kofel, benannt, spielten die vier mittlerweile Mittzwanziger eher traditionelle Volksmusik. Zu ihrem Vergnügen, für sich selbst und auf Festen und Feiern. Erst nach und nach wurde ihre Musik immer eigensinniger und so kam das „Gschroa“ in den Namen der Band. 2012 veröffentlichte Trikont ihr Debütalbum „Kofelgschroa“. Micha Acher, der Bassist von Notwist produzierte diese CD. Das zweite Album erscheint beim gleichen Label im Herbst 2014 (VÖ 7.11.). Letztes Jahr erhielten Kofelgschroa den „Förderpreis für Musik 2013 der Stadt München“. Die eigenwillige wie zurückhaltende Band aus Oberbayern begeistert mittlerweile Land auf und Land ab in bundesweiten Konzerten mit ihrer "handgemachten" Musik zwischen verträumtem Moll und verspieltem Dur. Poetisch und wild.