Everything Everywhere All At Once (OmU)

Neu im Programm / Am Mo, 16.5. auch als Orginal mit Untertitel

USA 2022 / Regie: Dan Kwan, Daniel Scheinert / DarstellerInnen: Michelle Yeoh, Stephanie Hsu, Ke Huy Quan, Jamie Lee Curtis / 132 Min. / FSK ab 12
Waschsalonbesitzerin Evelyn Wang geht im Chaos ihres Alltags unter: Der bevorstehende Besuch ihres Vaters überfordert sie, die Wünsche der Kunden bringen sie an ihre Grenzen und die anstehende Steuererklärung wächst ihr komplett über den Kopf. Der Gang zum Finanzamt ist unausweichlich, doch während sie mit ihrer Familie bei der Steuerprüferin vorspricht, wird ihr Universum komplett durcheinandergewirbelt. Raum und Zeit lösen sich auf, und die Menschen um sie herum haben, ebenso wie sie selbst, plötzlich weitere Leben in Parallelwelten. Sie entdeckt, dass das Multiversum real ist und sie auf die Fähigkeiten und das Leben anderer Versionen ihrer selbst zugreifen kann. Das ist auch bitter nötig, denn sie wird mit einer großen, wenn nicht der größtmöglichen Mission betraut: Der Rettung der Welt vor dem unbekannten Bösen.
Bei den Filmen des Studios A24 ist Aufhorchen immer angebracht. Egal, um welches Genre es sich handelt, hier präsentiert man Filme, die am besten mit dem Wort „ungewöhnlich“ beschrieben sind. Das gilt auch für „Everything Everywhere All At Once“, der seine Heldin durch parallele Welten reisen lässt, um zu verhindern, dass das Multiversum selbst vor die Hunde geht. Klingt nach typischer Blockbuster-Kost á la Marvel, ist hier jedoch ein phantasievolles, vielschichtiges Kleinod.