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SA, 21.08.: THE FULLBLISS


LIVE AUF DER KELLERBÜHNE

AB 20.00 UHR

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Eigentlich basierte der musikalische Alltag des amerikanischen Sängers und Gitarristen David Judson Clemmons eher auf “düstere Lavalzen” und “depressiven Gitarrensound”. Mit seiner Band “Jud” sollten sich die Jungs doch genau dadurch bald eine eingeschworene Fangemeinde in deutschen Landen schaffen. Alles perfekt, könnte man denken, doch nach seinem Umzug nach Deutschland wurde der Musiker zunehmend unzufriedener mit dem, was er tat: “Es war schon lange nicht mehr so, dass an Jud mein Herzblut gehangen hätte”, sagt Clemmons.

Um der sensibleren Seite seiner Persönlichkeit nachgehen zu können, habe er sich, so der Ruhelose, dann auf die Suche nach etwas Neuem begeben – erfolgreich: Als “Versuch, mehr Emotionen und Dynamik in die Musikszene zu bringen” beschreibt der amerikanische Sänger und Gitarrist David Judson Clemmons das Anliegen seiner Band “The Fullbliss”, seinem bewegenden Akkustik-Projekt irgendwo zwischen Folk, Country und Singer Songwriter, in dem bereits so illustre Gäste wie Todd Sicafoose (Ani diFranco), Dan Morris (Smashing Pumpkins), Joey Gold (Love/Hate), David “Skip” Doyle (The Murmers), Janice Markham ( “Press for Democracy” star, the Los Angeles activist TV show) oder Anne de Wolff (Calexico/Botanica/Bap) mitgewirkt haben.

Man wollte musikalisch nunmehr hauptsächlich “die Extreme unter einen Hut” bringen: “Leben und Tod liegen nun mal sehr nah aneinander, und das gilt es abzubilden”, so Clemmons.

Und Clemmons, der bereits seit 1988 mit seiner Musik begeistert und sich seit dem scheinbar immer wieder neu erfindet, schafft es tatsächlich wie kaum ein anderer, so viele gegensätzliche Stimmungen einzufangen und in seiner Musik wiederzuspiegeln. Dunkelheit, die pure Verzweiflung, wandeln sich plötzlich zu Sonnenschein und Energie. Absolut fesselnd und bewegend.