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Sterben für Anfänger - nur noch bis Mi, 10.10. !!!


Vorstellungen (4.10. - 10.10.) täglich um:

 

17.30 Uhr

OT: Death at a Funeral, GB 2007, Regie: Frank Oz, Buch: Dean Craig, Kamera: Oliver Curtis,, Schnitt: Beverley Mills, Musik: Murray Gold, Darsteller: Matthew Macfadyen, Rubert Graves, Alan Tudyk, Daisy Donovan, Andy Nyman, Peter Dinklage, Ewan Bremner, 90 Minuten, Format 1:1,85

 

Auch sterben will gelernt sein. Und begraben werden ebenfalls. Bei Daniel und seiner Frau Jane, welche um die Anzahlung für ein eigenes Haus besorgt ist, klappt letzteres allerdings nicht besonders gut. Denn Daniels Vater ist zwar gestorben, aber dann wird zur Begräbnisfeier im Haus des Verstorbenen und dessen von Jane nicht besonders geliebter Witwe Sandra die falsche Leiche geliefert. Gottlob wird der Schaden rasch behoben.

Die Beerdigungsteilnehmer treffen ein: Daniels Bruder Robert aus New York, der dort ein En-vogue-Schriftsteller ist und trotzdem die Hälfte der Begräbniskosten nicht bezahlen kann. Daniels Cousine Martha mit ihrem Verlobten Simon, den Marthas Vater Victor nicht leiden kann, weil er ihn für einen Waschlappen hält. Dann Troy, Marthas Bruder, ein Chemiker, der mit halluzinogenen Drogen hantiert. Schließlich Howard, Daniels Freund, der den mürrischen alten Onkel Alfie im Rollstuhl mitbringen soll, und Justin, der nur deshalb mitkommt, weil er früher etwas mit Martha hatte und – vergeblich – neu anknüpfen will.

Die Trauerfeier könnte beginnen, wenn, ja wenn Martha ihrem aufgeregten Simon nicht aus Versehen ein paar von Troys Pillen zur angeblichen Beruhigung verabreicht hätte. Jetzt flippt Simon derart aus, dass es kein Halten mehr gibt und die Zeremonie von dem in Zeitnot geratenen Pfarrer unterbrochen werden muss.

Zu allem Unglück hat sich noch ein Fremder eingeschlichen, von dem sich herausstellt, dass er mit dem Verstorbenen mehr als nur bekannt war. Daraus entsteht ein Tohuwabohu, das die Beerdigung zur Tragikomödie werden lässt.

Ein Film, wie ihn nur die Briten fertig bringen. Ein skurriler Einfall löst den anderen ab, die lustigen Vorfälle gehen nahtlos ineinander über. Regisseur Frank Oz und Drehbuchautor Dean Craig haben auch ein paar Klamaukszenen eingeschoben, doch dem Ganzen schadet das wenig.

Inszenatorisch wurde geschickt vorgegangen. Die vollständige Handlung spielt sich nämlich in einem einzigen Haus – teilweise im Garten und auf dem Dach – ab, aber die meist komischen Situationen folgen so temporeich aufeinander, dass Eintönigkeit nie entstehen kann.

Eine aus einem Dutzend erfahrener britischer Darsteller bestehende Truppe trug zum Gelingen dieses kurzweiligen Spaßes viel bei.

Thomas Engel (programmkino.de)

 

 

Homepage: http://www.concorde-film.de/cf.htm

 

Trailer: http://www.concorde-film.de/cf.htm