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"Mein halbes Leben"


Österreich/ Deutschland 2008, 93 Minuten, Regie: Marko Doringer
Drehbuch: Marko Doringer, Kamera: Marko Doringer, Musik: Les Hommes Sauvages, 97 Min., ab 0

 

Wenn man es heute mit 30 nicht geschafft hat, ist alles vorbei.

Regisseur Marko Doringer bricht zu einer sehr persönlichen Forschungs-Reise auf:

Er ist 30, hat nichts erreicht was zählt und soeben den ersten Backenzahn verloren. Der Verfall hat begonnen, die Jugend ist zu Ende. Was kann jetzt noch kommen, bevor es vorbei ist? Marko besucht alte Freunde und Freundinnen, seine Eltern und deren Freunde. Geht es ihnen besser als ihm? Warum ist es so schwer, 30 zu sein?

Mit ironisch-analytischem Blick sucht Marko den Sinn des Lebens. Er konfrontiert sich und seine ProtagonistInnen schonungslos mit den großen und kleinen Fragen der Menschheit. Warum ist es so schwer, das Glück der anderen zu akzeptieren?

Warum ist es so schwer das eigene Glück zu akzeptieren? „Mein Halbes Leben“ ist das sehr unterhaltsame Selbstportrait einer Generation, ein realer, dokumentarischer Entwicklungsroman zu unserer Gegenwart und zu Markos Zukunft.

„Mein Halbes Leben“ lebt von den Lebensgeschichten der im Film gezeigten Menschen, der Regisseur

spüren, die ich durch meinen Beruf als Dokumentarfilmer an meinen Mitmenschen ausführe.“

exponiert und verkauft ihre Geschichten – und seine eigene – der Öffentlichkeit. Denn davon lebt er als Filmemacher, vom Handel mit den Lebensgeschichten seiner Mitmenschen. Marko Doringer: „Aus dieser Überlegung ist die besondere Herangehensweise zu diesem Film entstanden: Mich selbst der Öffentlichkeit zu exponieren, meine eigene Lebensgeschichte zu verkaufen, mit mir Handel zu betreiben, meine eigene Geschichte aus der Hand zu geben. Und so jene Handlung an der eigenen Haut zu

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