Deutschland 2007, Regie: Marco Kreuzpaintner, Darsteller: David Kross, Daniel Brühl, Christian Redl, Robert Stadlober, Paula Kalenberg, Anna Thalbach, Hanno Koffler, Charly Hübner, Moritz Grove, 120 Min., ab 12
Elternlos streift der junge Krabat durch das hungernde, vom
Dreißigjährigen Krieg verwüstete Deutschland. Eines Nachts dringt eine unheimliche Stimme in seine Träume ein und führt ihn zur dunklen Mühle am Koselbruch. Dort bietet ihm der strenge, aber charismatische Meister eine Lehre als Müllerbursche an, die Krabats Leben für immer verändern soll. Erst lernt er unter elf Mitgesellen seinen besten Freund Tonda kennen, dann durch den Meister die Macht der Schwarzen Magie. In zwei Sommern eignet sich Krabat große Kräfte und die Fähigkeit an, zum Raben verwandelt mit den Wolken über die Hügel, Berge und Täler zu gleiten. Noch verführerischer aber als die schwarze Kunst ist der Zauber von Kantorka, einem Bauernmädchen, in das Krabat sich auf den ersten Blick verliebt. Damit jedoch riskiert er ihr Leben und auch das seine. Denn der Meister duldet niemanden neben sich, fordert Gehorsam und fürchtet die Liebe. Nur sie nämlich kann seinen geheimnisvollen Bund mit dem Tod und damit den Fluch der Mühle brechen, der jedes Jahr einem der Gesellen das Leben nimmt...
Gut gegen Böse, Liebe gegen Macht, Freundschaft gegen Magie, Vertrauen gegen Surreales, das ewige Spiel. Selbst wenn einer die Geschichte und Handlung – von den jungen Darstellern unter ihnen Daniel Brühl, Robert Stadlober, Anna Thalbach sowie David Kross in der Titelrolle bestens bewältigt – für sehr phantasmagorisch halten würde, so müsste er doch absolut den Hut ziehen vor dem strengen, echten, dem Mysteriösen der Sache Rechnung tragenden Filmstil, den Marco Kreuzpaintner hier konsequent verfolgte. Nicht bloß für Schüler und Jugendliche.








