USA 2007, Regie: Sean Penn, Darsteller: Emile Hirsch, Catherine Keener, Vince Vaughn, William Hurt, Marcia Gay Harden, Hal Holbrook, Kristen Stewart, 148 Minuten, ab 12
Ein behütetes Elternhaus, finanzielle Sicherheit, eine außergewöhnliche Begabung und umwerfender Charme – Eigentlich ist der Anfang 20-jährige Student Christopher (Emile Hirsch) so etwas wie ein Vorzeige-Amerikaner mit glänzenden Zukunftsperspektiven. Doch dann plötzlich, von heute auf morgen, bricht er aus seiner privilegierten Existenz aus und lässt alles hinter sich. Ohne einen Cent in der Tasche trampt er quer durch die Staaten, Richtung Alaska, in die Wildnis. Unterwegs trifft er auf andere Aussteiger, die wie er am Rande der Gesellschaft leben, und spürt die menschliche Nähe, die er bei seinen Eltern (William Hurt, Marcia Gay Harden) immer vermisste. Doch vier Monate später findet das Abenteuer ein jähes Ende...
Ein Film, der sich Zeit lässt, der schöne Landschaftsaufnahmen bietet, der allerhand besondere Locations streift, der dem jungen Hauptdarsteller immer und nah auf den Fersen bleibt, der aber vor allem auch das geistige Leben Christophers spürbar macht, der seinen bis zum Ende durchgehaltenen Kampf mit sich selbst zeigt, der den Idealen des jungen Mannes folgt und der in seiner Art konsequent ist – bis zur Tragödie.
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